Thun - 5 July 2008 - 7 September 2008
In Silent Conversation with Ingmar Bergman
Internationale Gruppenausstellung mit Gegenwartskunst im Dialog mit Ingmar Bergmans Universum.
Am 30. Juli 2008 jährt sich der Todestag Ingmar Bergmans zum ersten Mal, Grund genug für eine Ausstellung, die nach der Wirkung des filmischen Œuvres des schwedischen Regisseurs auf die zeitgenössische Kunst fragt.
In den letzten Jahren sind mehrere grössere Ausstellungen entstanden, die sich mit dem Themenbereich "Kunst und Film" im weitesten Sinne beschäftigt haben. Die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Werk eines spezifischen Filmschaffenden ist bislang aber nur wenig untersucht worden. Ingmar Bergman, sich selbst zwischen den Künsten bewegend, eignet sich dafür besonders gut. Denn sein beeindruckendes Repertoire und seine ausdrucksstarke Bildsprache prägten nicht nur mehrere Generationen von Filmregisseuren, sondern bilden ebenfalls Voraussetzung für das Schaffen zahlreicher, sich in verschiedensten Medien ausdrückender zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler. Mit "In Silent Conversation with Ingmar Bergman" macht das Kunstmuseum Thun die Mannigfaltigkeit der komplexen Zwiegespräche, die zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler mit dem Œuvre Ingmar Bergmans führen, sicht- und hörbar. Dabei werden Positionen gezeigt, die sich in ihren jeweiligen Untersuchungen auf spezifische Filme des Regisseurs stützen, wie auch Positionen, die das bergmansche Universum als Ausgangspunkt für individuelle Betrachtungen benutzen.
Eine Ausstellung mit Werken von: Karin Mamma Andersson, Lotta Antonsson, Joseph Beuys, Bettina Disler, Maria Finn, Runa Islam, Michael Kunze, Hanna Liden, Andrea Loux, Magdalena von Rudy, Evanthia Tsantila.
Zusammen mit der Ausstellung erscheint ein Katalog mit einem Vorwort von Helen Hirsch und Aufsätzen von Dr. Dora Imhof und Prof. Dr. Thomas Elsaesser im Christoph Merian Verlag.


