Berlin - 4 September 2010 - 16 October 2010
Tanja Selzer - Gib mir dein Rot
Die janinebeangallery präsentiert neue Arbeiten von Tanja Selzer.
Tanja Selzer schöpft aus der alltäglichen medialen Flut Bilder als Versatzstücke von menschlichen Szenerien, Gestalten in oft furiosen Naturschauspielen oder auch vereinzelte Menschen sowie Tiere vor und in einem Naturhintergrund. Diese Bilder verändert sie durch Komposition, Farbverschiebung und die Leichtigkeit des malerischen Auftrags so, dass sie für den Betrachter im Mantel einer scheinbaren, meist landschaftlichen Idylle daher kommen.
In den Werken der Ausstellung „Gib mir dein Rot“ betont Selzer zusätzlich die Dynamik ihrer naturgebundenen Protagonisten und Schauspiele bis hin zu kampfartigen Konfrontationen und Verbindungen. Die idyllischen Hintergründe bleiben zwar als Auflagen erkennbar, werden aber durch die bedrohlichen Aktionen im Vordergrund nicht nur kontrastiert sondern mit aufgewühlt und involviert. Die wechselnde Darstellung von Tieren und Menschen oder auch ihr Interagieren ist dabei Ausdruck ihrer spiegelsymmetrischen Anima. Dies inszeniert Selzer ohne psychologische Abstraktion sondern mit der genuinen Intensität eines direkten Drahts zum Ursprung von Fabel und Naturell.
Der Titel „Gib mir dein Rot“ ist wie die Motivquellen für Tanja Selzers Bilder ein Zitat, entnommen dem täglichen Strom der Medien. Das geforderte Rot ist hier neben allem assoziativen Potential als unmittelbare farbliche Entität und Kraft gemeint.
janinebeangallery
Torstrasse 154
10115 Berlin
Öffnungszeiten: Mo-Sa, 12-18 Uhr
T: 0049 - (0)30 - 417 67 168
The janinebeangallery present Tanja Selzer.
September 4th - October 16th, opening on September 3rd, Tanja Selzer "Gib mir dein Rot"
Tanja Selzer draws her motifs from the daily media-related flood of images as components of human seceneries, figures in wild natural spectacles or single persons and animals infront of or inside a natural background. She changes these images by composition, shift of colour and an ease of paint application, so they appear in the guise of a pretended, mostly idyllic scene.

