El Frauenfelder
WENDY



Ausstellung vom 7. März bis 3. Mai 2008


© El Frauenfelder


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Prärielandschaft, 2007 / Karibou, 2007
Pinselätzung auf Kupferplatte je 55 x 38 cm
Druckwerkstatt Olten

© El Frauenfelder


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Taxidermy, 2007
Öl auf Leinwand, ca. 121 x 140 cm

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Kleines Jagdmuseum, 2007
Öl auf Leinwand, ca. 84 x 109 cm

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Pioneer's Museum, 2007
Öl auf Leinwand, ca. 85 x 98 cm

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Murdo (Wendy), 2007
Öl auf Leinwand, ca. 94 x 111 cm

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Cody Nebraska, 2007
Öl auf Leinwand, ca. 85 x 111 cm

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Backyard, 2007
Öl auf Leinwand, ca. 93 x 101 cm

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Rapid City SD, 2007
Öl auf Leinwand, ca. 138 x 106 cm

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Motel Neptune, 2007
Öl auf Leinwand, ca. 120 x 157 cm

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Zoo 9, 2007
Öl auf Leinwand, ca. 107 x 121 cm

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Museum New York 2, 2008
Öl auf Leinwand, ca. 103 x 131 cm

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Rattler, 2007
Öl auf Leinwand, ca. 68 x 77 cm

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Zoo 10, 2007
Öl auf Leinwand, ca. 124 x 155 cm

Alle Fotos: Heinz Unger, Zürich



Mit dem amerikanischen Vornamen "Wendy" betitelt die in Zürich lebende Künstlerin El Frauenfelder (geb. 1979) ihre zweite Einzelausstellung in der Galerie Brigitte Weiss. Gezeigt werden Bilder - Malerei auf Leinwand ohne Keilrahmen - die 2007/2008 entstanden sind. Zu ihrer jüngsten Werkgruppe äussert sich die Künstlerin wie folgt:

Ich arbeite oft mit Bildmaterial aus dem ehemals Wilden Westen, dem Zoo und Museen. Alles Gebiete die unsere Vergangenheit spiegeln, die dunkle Kapitel der Geschichte und grosse Alltäglichkeit in sich vereinen - Zeugen des kolonialistischen Charakters der westlichen Kultur.

In meiner Arbeit gehe ich von meiner persönlichen Erfahrung als Teil dieser Kultur aus. Wichtige Themen sind die Distanz und der Kontakt des Menschen zur materiellen Umwelt, wie wir sie uns eingerichtet haben. Ich beziehe mich in meinen Bildern auch immer auf Schnappschüsse, die ich jeweils phasenweise in grosser Zahl schiesse und die ja oft zu einem Grad eine Vergewisserung der Realität der einen umgebenden Welt sind - ein Beweis für die Existenz des jeweiligen Motivs und daher auch Beweis für die Existenz des Beobachters.

Dieses Archivieren visueller Information, das Ausleuchten und Aufzeichnen eines Moments ist auch eine Eroberungsgeste und verkörpert einen Zug unserer Kultur, der sich auch im Archivieren virtueller Ozeane von Daten zeigt und in der zunehmenden Ausleuchtung des Lebensraums und der Schaffung geeigneter Konditionen für eine extensivere Selbstkontrolle. Der daraus folgende Verlust unkartierter Gebiete verschiedenster Art ist ein Thema, das mich beschäftigt. So drängt sich für mich auch die Frage nach einem Ausweg oder zumindest von Schlupfwinkeln auf.

Im Rahmen der klar figurativen Malerei arbeite ich mit diesen Fragen im Hintergrund unter anderem mit dem Mittel der Auflösung. Auflösung auf der Ebene der Komposition und mit dem Wegleiten von der narrativen Bildebene in das Gebiet der reinen Malerei. So entsteht ein Kippen der Ebenen im Bild. Eine Zweideutigkeit des Objekts als klar definierte materielle Einheit, als leicht einzuordnendem Begriff und seiner visuellen, psychedelischen Erscheinung in welcher es sich den kategorisierten Schemata entzieht.


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