El Frauenfelder

Ausstellung vom 18. März bis 7. Mai 2011




Max Frisch Bad 2, Zürich, 2010
Öl auf Leinwand, 103 x 137 cm



Schanzengraben, Zürich, 2010
Öl auf Leinwand, 91 x 134 cm


Gas Station, Kabul, 2010
Öl auf Leinwand, 93 x 138 cm



Lastwagen, Berlin, 2010
Öl auf Leinwand, 108 x 131 cm



Max Frisch Bad, Zürich, 2010
Öl auf Leinwand, 98 x 143 cm



Rutschbahn, St. Cergue, 2011
Öl auf Leinwand, 73 x 99 cm



Spielplatz, USA, 2011
Öl auf Leinwand, 87 x 125 cm


Office, Kabul, 2010
Öl auf Leinwand, 96 x 135 cm



Hallenbad, Järvenpää, 2011
Öl auf Leinwand, 83 x 126 cm



Motel, USA, 2011
Öl auf Leinwand, 94 x 139 cm



Trampolin, 2010
Öl auf Leinwand, 74 x 107 cm


Text der Künstlerin El Frauenfelder zu ihrer neuen Werkserie:

Ein Grundthema meiner Malerei ist die Parallelität der Wahrnehmung des Raums; einerseits als Spielfeld und Spiegel einer konstruierten sozio-kulturellen Realität, mit ihren Codes, hierarchischen Mustern und der suggestiven Kraft, deren physischer Manifestationen in meinem täglichen Umfeld, und andererseits der Wahrnehmung des Raums als dynamische Präsenz und visuelle Erfahrung in Form, Rhythmus und Farbklang.

Wie meine früheren Arbeiten thematisiert diese Werkserie Aspekte von Modellwelten und konstruiertem Terrain. Ich integriere die Fotografie als Verkörperung einer vorherrschenden (und von der Fotografie und dem bewegten Bild natürlich sehr geprägten) mechanisch-wissenschaftlichen Lesart der Umwelt, welche ein modellhaftes Erfassen und Zuordnen der visuellen Information anhand von Codes, tradierten Begriffen und Gesetzen wie der Perspektivlehre erwirkt.

In meiner Malweise lasse ich die Farben in ihrer Dynamik sich auflehnen gegen die Verstarrung der fotografischen Perspektive (denn der mechanische Blick ist per Definition starr und räumliche Wahrnehmung dynamisch), und durch diesen bildinternen Zwist entsteht ebenfalls eine Art Raum oder Raum-Idee, zwischen perspektivischen Elementen, illusorischer Tiefenwirkung, deren Auflösung den Blick zurück auf die Fläche stösst, in die Dynamik der Konstellation der Farbe auf der Fläche und der materiellen Präsenz der Farbe im Raum.

Kurz gesagt geht es um Begriff vs Erscheinung.





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