Christian Vetter Interieurs Ausstellung vom 10. März - 6. Mai 2006 ![]() Atelier, 2005 Öl auf Leinwand, 70 x 100 cm ![]() Panoramafenster, 2005 Öl auf Leinwand, 70 x 45 cm
![]() Dora Mittelbau, 2005 Öl auf Leinwand, 100 x 130 cm ![]() Vorzimmer, 2005 Öl auf Leinwand, 50 x 60 cm ![]() Schreibtisch, 2005 Öl auf Leinwand, 70 x 45 cm ![]() Fenster, 2005 Öl auf Leinwand, 70 x 45 cm ![]() Absent City, 2006 Installation, 295 x 220 x 77 cm ![]() ![]() Absent City, 2006 Installation, Detail ![]() Tropfsteinhöhle, 2005 Öl auf Leinwand, 130 x 70 cm
![]() Felsen (Ceylon), 2005 Öl auf Leinwand, 100 x 130 cm ![]() Haus des Offiziers, 2006 Öl auf Leinwand, 100 x 130 cm "Interieurs" betitelt der in Zürich lebende Künstler Christian Vetter (geb. 1970) seine dritte Einzelausstellung mit neuen Bildern - Malerei, Arbeiten auf Papier - und einer Installation. Vetter führt seine Beschäftigung mit dem Thema Inszenierung weiter - in dieser Ausstellung gilt sein Interesse sowohl realen wie mentalen Innenräumen. Im 1. Galerieraum wird eine Werkgruppe von Interieurs zum Thema Architektur und Macht gezeigt. Vetter findet Motive für seine Malerei im Bildmaterial historischer Repräsentationsarchitektur. Mittel- und kleinformatige Bilder mit Titeln wie Vorzimmer, Schreibtisch, Panorama-Fenster, Atelier, Dora Mittelbau, vermitteln Einblicke in Gebäude wie der Neuen Reichskanzlei, das von Albert Speer erbaute Atelier für den Bildhauer Thorak oder den Stolleneingang zur Raketen-Produktionsstätte V2. Die monumentalen Grössenverhältnisse hinterlassen beim Betrachter den Eindruck beunruhigender Enge. Nicht einmal die Fenster der Interieurs bieten dem Betrachter einen Ausweg aus dieser Demonstration von Macht und Grösse. "Als Künstler interessiert mich in erster Linie die Resonanz dieser Inszenierung im Empfinden jedes Einzelnen." Vor der Rückwand des 2. Ausstellungsraums steht die plastische Arbeit "Absent City": Eine Zimmerwand in Form eines Hauses, tapeziert mit dem lachsfarbigen Muster eines Rorschachtests. Das in der Mitte angebrachte Fenster öffnet die Sicht in einen verspiegelten, beleuchteten Raum auf die Tonskulptur einer Stadtlandschaft. Die ganze Installation ist indirekt mit rötlichem Licht umstrahlt, wie wir es vom nächtlichen Himmel über Grossstädten her kennen. Die Installation "Absent City" wird ergänzt durch Arbeiten auf Papier, die historische Weltausstellungsarchitekturen aus den USA darstellen und einer grösseren Malerei "Tropfsteinhöhle". Publikation Christian Vetter / History Park Künstlerbuch edition fink Verlag für zeitgenössische Kunst, Zürich 2004 ISBN 3-906086-70-4 Presse Claudia Spinell: Es schmeckt nach Bayreuth Weltwoche, Nr. 23/2004 www.weltwoche.ch 2004: Eidgenössischer Wettbewerb für Kunst - Werkstipendium Werke in öffentlichen Sammlungen Kunsthaus Zürich (2004) Graphische Sammlung der ETH Zürich Sammlung des Kantons Zürich Sammlung der Stadt Zürich Sammlung Credit Suisse Group Sammlung UBS, Zürich Peter Stuyvesant Foundation, Amsterdam NL Collection Unirobe Group, Utrecht NL ************************************************ History Park Ausstellung vom 7. Mai - 10. Juli 2004 ![]() Portal (Carinhall), 2004 Öl auf Leinwand, 130 x 180 cm ![]() Gruft (Carinhall), 2004 Öl auf Leinwand, 130 x 180 cm ![]() Bühne (Walküre), 2004 Öl auf Leinwand, 130 x 180 cm ![]() Bühne (Tal von Kaschmir), 2004 Öl auf Leinwand, 130 x 180 cm ![]() Hochsitz, 2004 Öl auf Leinwand, 200 x 140 cm
"History Park" betitelte der in Zürich lebende Künstler Christian Vetter (geb. 1970) seine zweite Einzelausstellung mit neuen Bildern - Malerei und Arbeiten auf Papier. Vetter hat seine Malerei weiterentwickelt. Farben und Pinselstrich sind differenzierter und vielschichtiger geworden und ermöglichen dem Künstler komplexere Themen anzugehen. Seit einiger Zeit beschäftigt sich Vetter mit dem Thema Inszenierung - sowohl realen wie mentalen Inszenierungen. Vetter findet Motive für seine Malerei im Bildmaterial von geschichtsträchtigen Landschaften, Architektur, Denkmälern, Bühnenbildern und Filmkulissen. Bilder, die für die Ausstellung "History Park" entstanden sind, tragen Titel wie: Portal (Carinhall), Gruft, Walküre, Tal von Kaschmir, Death Valley, Adler (Simplonpass), Hochsitz. Die (nach wie vor) menschenleeren Bilder verweisen auf eine vergangene oder mögliche zukünftige Handlung. Die Szene zum Bild spielt sich jedoch in der Vorstellung des Betrachters ab. Die Bilder lassen eine Atmosphäre angespannter Stille und Beunruhigung entstehen. Home |
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